ECHTZEITHALLE e.V. MÜNCHEN
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298. Montagsgespräch

Autopoiesis

Martin Siegler & Helmholtz-Projekt

7. Mai 2012 20 Uhr / Eintritt frei
Carl Orff Auditorium München
Luisenstr. 37a, U-Bahn Königsplatz

Achtes Montagsgespräch im Rahmen des Projektes Natur - Wissenschaft - MUSIK - Wahrnehmung - Wirklichkeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater München, dem Bezirk Oberbayern, dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst - und dem Musiklabor / Echtzeithalle e.V.

Offene energiedurchflutete dynamische Systeme neigen unter bestimmten Umständen (Gleichgewicht) zur Selbststrukturierung. Manche Formen der Selbststrukturierung sind derartig aufgebaut, dass sich Figur und Grund auf eine komplexe Weise beeinflussen, so dass man von Autopoiesis sprechen kann (Varela und Maturana). So können Phänomene wie Mutation, Alter, Gedächtnis, Evolution beobachtet werden.

Am Montag, den 7. Mai 2012 um 20 Uhr erläutert Martin L. Siegler in einem Impuls-Vortrag die Grundlagen der Autopoiesis und gibt Ausblicke auf einen veränderten Ornamentbegriff (Walter Benjamin), die Blume des Lebens, die Torus-Spirale sowie zu Fragen der freien Energie und des System-Transfers.

Das Helmholz-Projekt (Leiter: Dieter Trüstedt mit Peter Dietz, Martin Siegler, Veronica Hoffmann, Sebastian Loh und Dominik Tresowski) wird die Übertragung des optischen Feedbacks durch eine auf PD programmierte Aufnahme- und Wiedergabemaschine in den akustischen Bereich demonstrieren und sich die Freiheit nehmen, den entstandenen autopoietischen Raum akustisch zu perturbieren 1.

1 perturbieren = durcheinander wirbeln

1. Aufführung

2. Aufführung

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Letzte Änderung: 19.05.2012
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